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Planungshinweise

Um die Vorteile einer Lüftungsanlage vollständig ausschöpfen zu können, geht es nicht ohne professionelle Planung. Nur der Fachmann kennt die vielen Möglichkeiten, wie die Lüftungsleitungen z. B. im Fußboden oder verborgen in einer abgehängten Decke verlegt werden können. Er findet die beste individuelle Lösung. Lüftungsanlagen sind komplexe Systeme, die individuell in das Gebäude eingepasst und auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmt werden müssen. Hierfür werden, Raum für Raum, Rohrleitungen berechnet und Ventile ausgelegt. In der Wohnung oder im Haus erfolgt die Überprüfung der Luftvolumenströme. Nur so ist gewährleistet, dass die Lüftungsanlage, das erste Mal nach der Installation durch die Einregulierung der Anlage, den vollen Komfort bietet. Nur so werden die hohen Energieeinsparungen auch tatsächlich erreicht. Die überschaubaren Kosten für eine sorgfältige Planung sind in jedem Fall gut angelegtes Geld. Dezentrale Lüftungssysteme können durch die fehlenden Lüftungsleitungen mit relativ weniger Aufwand geplant und installiert werden. Auch hier ist der Einbau durch einen Fachmann unbedingt zu empfehlen.

Praxishinweise
© Vaillant

Für die Planung sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Die Außenluftansaugung sollte möglichst auf einer straßenabgewandten Seite vorgesehen werden.
  • Die Fortluftführung möglichst auf der windabgewandten Seite. Dabei sind mindestens 3 m Abstand von der Außenluftansaugung einzuhalten.
  • Bei der Kondensatabführung einen Kondensatablauf vorsehen (auf Frostfreiheit achten)
  • Schwingungsfreie Aufstellung des Gerätes möglichst innerhalb der thermischen Hülle und Entkoppelung des Gerätes vom Luftleitungsnetz vorsehen
  • Kurze Luftleitungswege einplanen. Verwendung von glattwandigen Luftleitungen, z. B. Wickelfalzrohren
  • Verlegung der gesamten Luftleitungen möglichst innerhalb der wärmegedämmten Hülle
  • Wärmedämmung der Luftleitungen innerhalb und außerhalb der thermischen Hülle (Außen- und Fortluftleitungen Dampfdicht) berücksichtigen.
  • Auslegung der Luftleitungen mit niedrigen Luftgeschwindigkeiten (Zuluft ≤ 3 m/s, Abluft ≤ 4 m/s),
  • Installation von Zu- und Abluftschalldämpfern
  • Zuluftnacherwärmung zur Sicherstellung einer behaglichen Zulufttemperatur (> 16 °C) .
  • Bedienelemente mit Filterwechsel-, Betriebszustands- und Störanzeige möglichst an zentraler Stelle anordnen.