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Wenn Fensterlüftung, dann regelmäßig!

Richtiges Lüften über Fenster und Türen kostet Energie im doppelten Sinne: Nämlich strenge Disziplin um den Öffnungsrhythmus konsequent einzuhalten und kostbare Wärme, die mit der Raumluft durch die geöffneten Fenster entweicht.

Diese Regeln sollten für ein gesundes Raumklima und für die Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden und gefährlichem Schimmelpilz beachtet werden: Am Abend vor dem Schlafengehen und morgens kräftig mit weit geöffneten Fenstern lüften, denn zu diesen Zeiten hat sich viel Feuchtigkeit in der Raumluft angesammelt. Grundsätzlich immer nach dem Kochen, Baden oder Duschen für Querlüftung sorgen, so wird hohe Feuchtigkeit direkt nach draußen abgeführt. Wer tagsüber nicht zuhause ist, sollte grundsätzlich nach dem Heimkommen erst einmal für eine frische Brise quer durch die Wohnräume sorgen. Aber die Heizkörperthermostate beim Fensterlüften nicht vergessen. Erst runterdrehen und später wieder hoch. So geht nicht zusätzliche Wärmeenergie verloren. Stoßlüften ist energiesparender als das Lüften mit dauerhaft gekipptem Fenster – also alle Fenster auf, kräftig durchlüften, danach Fenster wieder schließen. Dies sollte etwa alle zwei Stunden wiederholt werden, am besten auch in der Nacht. Ein Vorteil des Stoßlüftens ist auch, dass die Wände in der kurzen Zeit nicht so auskühlen können wie es bei einem gekippten Fenster der Fall ist.

Spaltlüftung
1. Spaltlüftung, © HEA
Stoßlüftung
2. Stoßlüftung, © HEA
Querlüftung
3. Querlüftung, © HEA

Hinweis: Die Minutenangaben geben keine Garantie, den erforderlichen Feuchteschutzluftwechsel nach DIN 1946–6 einzuhalten. Sie zeigen vielmehr die Verhältnisse von unterschiedlichen Lüftungsmöglichkeiten an einem Beispiel auf. Dabei ist die Stoßlüftung die effektivste Maßnahme.